291 Deborah

Deborah

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    Land: Etiopia
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    Alter: 1
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    Geschlecht : Mädchen
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Am Muskathlon an einem extremen Ort herausgefordert werden und einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen Armut leisten

12. April 2017

Caroline aus Thun hat mit ihrem Mann im vergangenen Herbst an einem Muskathlon in Ecuador teilgenommen. Im Vorfeld haben die beiden CHF 19'415.10 gesammelt und 12 Paten für Kinder in extremer Armut finden können. Hier erzählt sie von ihren Erlebnissen

„Also, ich kann den Muskathlon nur weiterempfehlen! Es ist wirklich eine gute Sache.
Im Endeffekt geht es ja nicht um die sportliche Leistung. Es ist Wahnsinn wie viele Patenschaften abgeschlossen wurden und wie viele Spenden gesammelt wurden. Wir haben auch wirklich viele tolle Erlebnisse vorher gemacht. Menschen die wir nicht kennen oder kaum kennen haben uns Kinderkleider mitgegeben oder grosszügig gespendet, Freunde haben für uns ein Gartenfest veranstaltet und Geld gesammelt, es haben sich viele gute Gespräche ergeben, usw.»

Wie habt ihr das sportliche Ereignis Muskathlon erlebt?

Das Training ist für mich die grössere Herausforderung. Für meinen Mann ist es kein Problem der ist eh so sportlich. Ich habe versucht, jede Woche 2x ca. 15km zu wandern (oder joggen) und am Wochenende ca. 30km.

Nach vielen Trainings und Spendensammeln ging's endlich los.
Der Muskathlon-Tag selber war echt eindrücklich. Wir sind um 00.00 gestartet (ohne vorher richtig zu schlafen). Nach ca. allen 5km kam ein Verpflegungsstand mit isotonischen Getränken, Wasser und Früchten. Da es dunkel war haben wir die Höhenmeter gar nicht so mitgekriegt, es waren aber doch ca. 700m.

Als es dann nach 6h heller wurde, konnten wir endlich die wunderschöne Landschaft sehen. Leider hatte ich bereits nach der Hälfte schlimme Schmerzen im Fuss. Aber wir haben uns durchgebissen und plötzlich habe ich auch wieder Kraft erhalten. Dann die letzten 6km durchs sandige und steinige Bachbett haben mir den Rest gegeben. Das Bachbett wollte einfach nicht mehr aufhören, und ich habe mich im Schneckentempo vorwärts bewegt.

Und dann endlich das Meer und das Ziel in Sicht. Immer noch 2km. Am Schluss sind mir einige, die schon im Ziel waren entgegengekommen, haben mich die letzten paar Meter getragen und wieder runtergelassen damit ich selber ins Ziel gehen konnte. Unglaublich!
Nach 55km und 12h haben wir es geschafft. Und auch unsere Patenkinder sind bald darauf eingetroffen. Das war für uns natürlich das Grösste!

 

Was war euer grösstes Highlight?

Uns geht es hier so gut und da wir selbst nicht direkt vor Ort helfen können sind die Patenschaften für uns momentan die besten Alternativen.

Ein grosses Highlight war das Treffen mit unseren Patenkindern Briana und Bruno. Für das Lächeln all dieser Ecuadorianer und alle Eindrücke und Erlebnisse, welche wir von der Reise mit nach Hause nehmen durften haben sich unsere Anstrengungen definitiv gelohnt!

Ecuador hat uns zusätzlich gestärkt und wir wollen uns auch wirklich verändern lassen.

Wie lief es mit dem Spendensammeln?

Es ist wirklich unglaublich, wie viele Spenden zusammengekommen sind. Ich hätte gedacht, dass es schwieriger wird die 20'000.- zusammenzukriegen...
Auf jeden Fall finde ich es eine super Sache aber auch eine Riesenherausforderung. Das Tolle ist, dass wir sehr viele gute Gespräche hatten mit den verschiedensten Menschen und die Reaktionen und die zum Teil hohen Geldbeträge, welche gespendet wurden, haben uns echt überrascht.

Wir sind ehrlich gesagt selber etwas erstaunt, dass das Geld so schnell zusammengekommen ist. Wir haben beide grosszügige Familien und konnten auch einige Patenschaften vermitteln. Zudem haben wir ein T-Shirt machen lassen und unsere Geschäftspartner für ein Sponsoring angefragt. Auch da ist einiges zusammengekommen.


Möchten Sie auch laufen, rennen oder biken – ein extremer Einsatz für Kinder in extremer Armut? Kommen Sie auf einen unserer nächsten Muskathlons mit! Es geht im Oktober nach Indonesien oder nächstes Jahr nach Tansania.

 

Hier gibt es mehr Informationen