Sonjib

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    Land: Bangladesh
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    Alter: 14
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    Geschlecht : Junge
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Spannende Portraits von Müttern, die gerade in das Überlebensprogramm aufgenommen wurden

Als das noch ganz neue Überlebensprogramm von Compassion in Bagamoyo, Tansania, eingeführt wurde, tauschten die Mütter – und ein Vater – ihre Gedanken darüber aus, was die Zukunft für sie und ihre Babys bereithalten könnte.

Komm mit und lerne 4 Mütter in Bagamoyo kennen!

An einem feuchten Morgen im März, der ganz typisch für die Küste in Tansania ist, versammeln sich Mütter in farbenfrohen Kleidern und bunten Kitenge in einer Pfingstkirche in Bagamoyo.

Die Stimmung ist festlich und fröhliche Musik ist überall zu hören.

An diesem Morgen wird der Start eines neuen Überlebensprogramms gefeiert – 14 Mütter, die dringend Unterstützung benötigen, werden in ihrer Schwangerschaft medizinisch versorgt und begleitet, damit ihre Babys überleben werden und damit sie mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft blicken können.

In dieser Stadt werden Frauen viel zu oft von den Vätern ihrer Kinder im Stich gelassen oder in die Rolle der Ernährerin gedrängt, mit nur minimaler Auszeit für die Geburt eines Kindes. Bei der sengenden Hitze gegen Ende der Trockenzeit, wenn der Hunger eine existenzielle Bedrohung und medizinische Hilfe unerreichbar ist, hilft die lokale Kirche den Frauen und Babys, die es am meisten brauchen.

Jedida Jafet, 30 Jahre

“Ich bin im achten Monat mit meinem dritten Kind schwanger. Mein Mann arbeitet hart, aber er findet nur gelegentlich Arbeit auf den Feldern der Leute oder in ihren Häusern, wenn sie kleine Aufgaben für ihn haben. Das Leben hier ist hart. Es ist eine Herausforderung, Nahrung zu finden, einen Platz zum Schlafen zu finden oder Medikamente zu bekommen.

Ich würde gerne mein eigenes kleines  Unternehmen führen. Ich glaube nicht, dass ich einen Beruf wie Schneiderei erlernen kann. Ich möchte stattdessen Händlerin werden. Meine grösste Herausforderung ist im Moment, dass ich kein Bett habe. Ich lege einfach eine Matte auf den Boden, breite mein Kitenge aus und schlafe darauf. Wenn ich es schaffe, ein mich selbstständig zu machen, werde ich als erstes eine Matratze kaufen.”

Grace Shadrach, 20 Jahre

“Als ich erfuhr, dass ich schwanger war, war ich ein wenig verwirrt, denn mein Freund und ich hatten uns vor etwa einem Monat getrennt. Als ich ihm sagte, dass ich schwanger sei, sagte er, dass das nicht stimme, dass er nicht verantwortlich sei. Ich bin zum Pastor gegangen. Er rief die Familie meines Freundes an und arrangierte ein Treffen.

Das Gespräch war sehr schwierig. So schwierig, dass ich überlegte, zur Polizei zu gehen. Das hätte ich auch getan, wenn er sich geweigert hätte, sein Baby anzuerkennen und mir zu helfen.

In meiner Gegend ist es manchmal so, dass die Familie des Vaters sich um dich kümmert, und wenn du entbindest, sagen sie: „Gib uns das Baby und wir lassen dich gehen. Verlass die Stadt und beginne woanders ein neues Leben.“

Im Moment fokussiere ich mich erstmal darauf, das Baby gut zur Welt zu bringen. Und dann werde ich mich hinsetzen und darüber nachdenken, was zu tun ist.”

Fatma Ramadhani, 39 Jahre

“Ich habe Kinder schon immer gern gehabt. Immer, wenn ich Kinder sehe, möchte ich ihnen helfen und mich um sie kümmern. Ich habe sechs Kinder in der Familie grossgezogen, bevor ich mein eigenes Baby bekam. Seht sie euch an! Ich bin so stolz auf meine Tochter.

Mein Mann ist ein Landwirt. Jetzt ist Erntezeit und er muss für zwei Wochen wegfahren. Wenn es in der Landwirtschaft nicht gut läuft, geht er angeln. So verdient er unseren Lebensunterhalt. Ich bin froh, dass er seine Tochter gesehen hat, bevor er losgefahren ist.

Meine Grossmutter hat mich das Muttersein gelehrt. Sie inspirierte mich mit ihrer Liebe, aber sie war auch sehr diszipliniert. Mittlerweile ist sie gestorben, aber ich denke, wenn sie meine Tochter und mich sehen könnte, wäre sie stolz auf uns!”

Esther Yohana, 18 Jahre

“Ich wohne mit meinem Vater im Haus meiner Grossmutter. Meine Mutter verliess uns, als ich acht Monate alt war. Ich glaube, sie lebt, aber ich weiss nicht, wo sie wohnt.

Zuerst war mein Freund damit einverstanden, dass das Baby seins ist. Aber als ich im vierten Monat schwanger war, bestritt er seine Vaterschaft. Darüber bin ich bin immer noch wütend. Ich sehe ihn nicht mehr und er gibt mir keinerlei Unterstützung. Wir haben nie über die Zukunft gesprochen, als wir zusammen waren. Ich habe erfahren, dass er letztes Jahr seinen Abschluss gemacht hat. Ich musste die Schule verlassen, als ich schwanger wurde.

Meine Grossmutter ist Bäuerin auf einem ganz kleinen Stück Land. Zur Erntezeit verkauft sie die Hälfte ihrer Ernte und behält die andere Hälfte, um uns zu ernähren. Mit der Hälfte, die sie verkauft, bezahlt sie auch das Schulgeld für meinen Bruder. Unser grösstes Problem ist das Essen. Seit ich schwanger bin, ist es noch schwieriger. Ich bin hungrig, ich würde gerne mehr essen… aber ich kann kein Essen finden.”

Deine Spende für das Überlebensprogramm unterstützt Mütter und Väter aus und hilft ihnen, die Fähigkeiten zu entwickeln, die sie für eine der schwierigsten Phasen des Lebens brauchen – das erste kritische Jahr. Der erste Schritt zur Befreiung aus Armut ist das Überleben.

ZIEL: 800 PLÄTZE

Mit euch gemeinsam wollen wir in diesem Jahr 800 Frauen eine sichere Schwangerschaft, eine Geburt in einer medizinischen Einrichtung und ihren Babys einen gesunden Start ins Leben ermöglichen.

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