random child - Compassion Schweiz

Werde Claudines Patin/Pate

TG018900106

Claudine

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    Togo
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    Mädchen

Claudine wurde am 18. Februar 2021 geboren und wohnt in Togo.

Claudine lebt mit ihren Eltern zusammen.
Arbeit des Vaters: Bauer
Arbeit der Mutter: Bäuerin
Anzahl Brüder: 1
Schulstufe Primarschule
Sie hilft zu Hause:
  • Noch keine Haushaltspflichten
In der Kirche macht sie mit bei:
  • Sonntagsschule
Sie mag gern:
  • Basteln und Malen
  • Rhythmen klatschen
  • Tanzen

Das Kinderzentrum

Name des Kinderzentrums: CDEJ AD OGNINIKPE de Kamina Akebou
Nächste Stadt: Kougnohou
Anzahl Kinder im Kinderzentrum: 159
Das Kinderzentrum hat keinen Strom.
Lokale Gemeinde
Bevölkerung: 3'000
Sprache: Akebou
Typische Arbeit in dieser Region: Viehhaltung
Typisches Essen: Bananen
Schulbeginn im: September
Angebote des Kinderzentrums
Physische Förderung:
  • Altersspezifische Gesundheitsschulungen
  • Leichtathletik
  • Hygienepäckchen
Kognitive Förderung:
  • Kunst und Musik
  • Lebenspraktischer Unterricht
  • Hilfe bei Berufsfindung
Sozial-emotionale Förderung:
  • Freizeiten nach Altersgruppen
  • Community service
  • Beratung und Testen von HIV/Aids
Geistliche Förderung:
  • Workshops in Altersgruppen
  • Awana
  • Bibeltheater/-schauspiel
Ausserdem bietet das Kinderzentrum spezielle Tätigkeiten für die Eltern wie Ausbildungskurse an.

Das Land

Togo ist ein Land mit einem starken Gefälle zwischen dem besser entwickelten Süden und dem verarmten Norden. Dahinein spielen Gegensätze zwischen den einzelnen Stämmen. Die Ewe im Süden bilden eine traditionelle Elite. Erst unter dem früheren Diktator Eyadéma, der aus dem Volk der Kabiyè im Norden stammte, wurde diese Region stärker entwickelt. Togo ist ein niederschlagsabhängiges Agrarland. Fast zwei Drittel der Menschen arbeiten in der Landwirtschaft. Laut Weltbank ist die Hälfte von ihnen extrem arm, d.h. sie leben von weniger als 1,90 US-Dollar am Tag. Etwa die gleiche Zahl der Erwachsenen sind Analphabeten.
Und die Kinder? Viele von ihnen sind unterernährt, fast jedes dritte körperlich zurückgeblieben. Dazu drohen andere Gefahren: Manche sprechen von über 300.000 togolesischen Kindern, die von Kinderhändlern in die Hauptstadt Lomé oder Nachbarländer wie Nigeria, Benin oder Gabun gebracht werden. Die Händler versprechen Eltern und Kindern ein besseres Leben, Schule und Lohn. Doch die Wirklichkeit ist anders: Die Kinder schuften für wenig oder keinen Lohn auf Kaffee- und Kakaoplantagen, in Minen oder auf Baustellen. Wenn sie zurückkommen, sind sie oft unterernährt, krank und traumatisiert. Viele Mädchen werden missbraucht und dadurch schwanger.
Compassion begann 2008 mit der Arbeit in Togo. Heute besuchen dort mehr als 73.000 Kinder 342 Compassion-Kinderzentren, die von einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen geführt werden.