Miguel

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Compassion weitet seine Programme auf Myanmar und Malawi aus

Compassion ist nun in 27 Ländern aktiv. Mit demselben Ziel wie bisher: jeden Tag mehr Kinder aus extremer Armut zu befreien.

Compassion weitet sein Programm zur Bekämpfung der extremen Armut auf zwei neue Länder aus: Myanmar und Malawi. Ein mögliches Engagement in weiteren Ländern wird ebenfalls geprüft.

Armut ist ein riesiges Problem. Im Gegensatz zur erfreulichen Tendenz, die seit Anfang der 1990er Jahre anhielt, nimmt die weltweite Armut seit zwei Jahren wieder kontinuierlich zu. Kinder sind am stärksten bedroht.

"Wir wollen die Ausrottung der Kinderarmut noch zu unseren Lebzeiten erleben. Deshalb werden wir in Malawi und Myanmar aktiv. Nach dem seit 70 Jahren bewährten Modell schliesst sich Compassion mit den lokalen Kirchen und konfessionellen Gruppen zusammen, die in diesen Ländern bereits etabliert sind. Wir können sie ausstatten, um ihnen mehr Reichweite und Kapazitäten zu verschaffen, sich um Kinder in Armut zu kümmern, damit sie zu deren Entwicklung und Entfaltung beitragen können"

Sidney Muisyo, Leiter der internationalen Programme von Compassion.

Das Überlebensprogramm als ersten Schritt

Die Hälfte der 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Malawis lebt unterhalb der extremen Armutsgrenze (2 Franken pro Tag). In Myanmar könnten 25 Millionen unter die nationale Armutsgrenze fallen, was laut dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) einen Rückschritt um 16 Jahre bedeuten würde. Zwischen 2005 und 2017 ist die Armut von 48% auf weniger als 25% zurückgegangen. Doch die Coronakrise und politische Konflikte führten zu einer abrupten Umkehrung des Trends.

Die Zusammenarbeit von Compassion in Malawi wurde bis zur Spitze des Staates, namentlich von Präsident Lazarus Chakwera, begrüsst.

In einer ersten Phase wird Compassion den Schwerpunkt auf das Überlebensprogramm für Mütter und Babys legen. Das Patenschaftsprogramm, ein Grundpfeiler der Arbeit von Compassion für die Entwicklung von Kindern, soll erst 2023 oder 2024 eingeführt werden.

Andere Länder werden geprüft

Compassion bereitet die Einführung in weiteren Ländern in Afrika und Asien vor. Es wird eine sorgfältige Datenanalyse durchgeführt und die örtlichen Begebenheiten werden eingehend geprüft. Das Patenschaftsprogramm zielt auf eine langjährige Unterstützung der Kinder ab. Daher müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein, damit ein Engagement in neuen Ländern möglich ist.

Die Finanzierung der Startphase von Compassion sowohl in Myanmar als auch in Malawi wurde von grosszügigen Spenderinnen und Spendern getragen. 

Compassion wurde während des Koreakriegs ins Leben gerufen, als Hilfe für Kriegswaisen auf den Strassen. Seit 70 Jahren setzt sich Compassion in Zusammenarbeit mit lokalen Kirchen in nunmehr 27 Ländern für die Bekämpfung der extremen Armut ein.