{"id":17823,"date":"2017-02-22T16:51:30","date_gmt":"2017-02-22T15:51:30","guid":{"rendered":"https:\/\/compassion.ch\/?p=17823\/"},"modified":"2017-02-22T16:55:54","modified_gmt":"2017-02-22T15:55:54","slug":"bolivien-einer-von-800-000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/compassion.ch\/de\/bolivien-einer-von-800-000\/","title":{"rendered":"Bolivien: Einer von 800.000"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-17823\"  class=\"panel-layout\" ><div class=\"row section_row\"><div id=\"pg-17823-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-17823-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-17823-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_siteorigin-panels-builder panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div id=\"pl-w58adb48a4e926\"  class=\"panel-layout\" ><div class=\"row section_row\"><div id=\"pg-w58adb48a4e926-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-w58adb48a4e926-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-w58adb48a4e926-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_image-slider panel-first-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-image-slider so-widget-image-slider-image-slider-style-d75171398898\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"slick-slider slick-carousel \" data-slickSlides=\"1\" data-slickScroll=\"1\" data-slickArrows=\"true\" data-slickDots=\"true\">\n\n  \n  <div class=\"slide\">\n    <div class=\"slide-image position-center\" style=\"background-image: url(https:\/\/compassion.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Compassion_Bolivien-Einervon800000.jpg);\"><\/div>\n    <div class=\"slide-content-wrapper\">\n      <div class=\"slide-content\">\n              <\/div>\n    <\/div>\n  <\/div>\n\n  \n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-w58adb48a4e926-0-0-1\" class=\"so-panel widget widget_siteorigin-panels-builder panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div id=\"pl-w58adb48a4ea60\"  class=\"panel-layout\" ><div class=\"row section_row\"><div id=\"pg-w58adb48a4ea60-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-w58adb48a4ea60-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-w58adb48a4ea60-0-1\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-mobile-last\" ><div id=\"panel-w58adb48a4ea60-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><strong>Rub\u00e9n begann seinen ersten Job, als er f\u00fcnf Jahre alt war. Barfuss und schmutzig stand er neben seiner Mutter In\u00e9s an vollgestopften Bushaltestellen und verkaufte belegte Brote und Getr\u00e4nke. Noch bevor er zehn Jahre alt wurde, hatte Rub\u00e9n bereits Autos gewaschen, Schl\u00f6sser repariert und Schuhe geputzt.<\/strong><\/p>\n<p>Rub\u00e9n ist einer von gesch\u00e4tzten 800.000 Kinderarbeitern in Bolivien, dem \u00e4rmsten Land S\u00fcdamerikas. Diese Kinder und Jugendlichen machen mehr als 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung unter 14 Jahren aus. Wie Rub\u00e9n kommen viele dieser Jungen und M\u00e4dchen aus einem Zuhause mit nur einem Elternteil. Rub\u00e9ns Vater hatte seine Mutter verlassen, als sie schwanger war. An seine ersten Lebensjahre hat er verschwommene Erinnerungen von erzwungenen Wohnungsr\u00e4umungen, als seine Mutter damit k\u00e4mpfte, die Miete zahlen zu k\u00f6nnen. Als Rub\u00e9n zu arbeiten anfing, machten die wenigen Bolivianos, die er jede Woche verdiente, gerade einmal den Unterschied aus, ob es Reis und Bohnen zu essen gab oder ob er hungrig zu Bett gehen musste.<\/p>\n<p>Seiner Mutter In\u00e9s brach es das Herz, dass ihr Junge arbeiten musste - dass er zu den 25 Prozent aller Kinder in ihrem Viertel z\u00e4hlen w\u00fcrde, die niemals eine Schule besuchen w\u00fcrden. \u201eRub\u00e9n als einen kleinen Jungen arbeiten zu sehen, machte mich traurig. Ich sorgte mich darum, wie sein Leben wohl aussehen w\u00fcrde\u201c, erinnert sich seine Mutter.<\/p>\n<p><strong>\u201eManchmal hatten wir nicht mal ein Brot\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Rub\u00e9ns Aussichten nahmen eine dramatische Wende, als er im Iglesia Nazareth Student Center aufgenommen wurde, dem Compassion-Projekt einer Gemeinde. Bald erhielt er einen Paten, dessen Unterst\u00fctzung es Rub\u00e9n erm\u00f6glichte, zur Schule gehen zu k\u00f6nnen, denn die Kosten f\u00fcr seine Schulsachen und die Schulgeb\u00fchr wurden nun durch die Patenschaft \u00fcbernommen. W\u00e4hrend er immer noch Gelegenheitsjobs erledigt, um das Einkommen seiner Mutter von umgerechnet 1,50 Franken am Tag aufzubessern, verpasst Rub\u00e9n jedoch nie den Schulbesuch, weil er etwa arbeiten m\u00fcsste.<\/p>\n<p>\u201eMit Gottes Segen leiden wir nicht\u201c, sagt seine Mutter In\u00e9s. \u201eWir arbeiten, das Projekt hilft uns und wir sind in Ordnung. Bevor wir uns dem Projekt anschliessen konnten, litten wir viel. Meine Kinder hatten kein Essen, oft nicht eine einzige Mahlzeit. Manchmal hatten wir nicht mal ein Brot, das wir uns teilen konnten.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u201eIhr werdet nicht mehr leiden!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Rub\u00e9n, der heute ein Teenager ist, beschwert sich nicht dar\u00fcber, dass er in einer Autowerkstatt in der N\u00e4he seines Zuhauses Reifen repariert. Er wei\u00df, dass sein Pate f\u00fcr seine Schulbildung sorgt, und mit einem Abschluss kann er sp\u00e4ter f\u00fcr seine Familie sorgen.<\/p>\n<p>Rub\u00e9n geh\u00f6rt zu den besten Sch\u00fclern in seiner Klasse und tr\u00e4umt davon, erst die weiterf\u00fchrende Schule und sp\u00e4ter die Universit\u00e4t besuchen zu k\u00f6nnen. Dort w\u00fcrde er gern ein Studium zum Ingenieur absolvieren. \u201eIch werde dann ein Haus f\u00fcr meine Familie bauen und sie mit Essen versorgen. Sie werden nicht mehr Not leiden m\u00fcssen, sie haben schon genug gelitten.\u201c Galia Oropeza, Compassion Bolivien<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-w58adb48a4ea60-0-2\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rub\u00e9n begann seinen ersten Job, als er f\u00fcnf Jahre alt war. Barfuss und schmutzig stand er neben seiner Mutter In\u00e9s an vollgestopften Bushaltestellen und verkaufte belegte Brote und Getr\u00e4nke. 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