Dado

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    Land: Togo
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    Alter: 13
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    Geschlecht : Mädchen
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Fast 50'000 Mütter und Babys unterstützt

Neuigkeiten aus dem Überlebensprogramm von Compassion

Angela: Vom Stolz zur Erleichterung

Angela ist eine von 25’000 Frauen, die unterstützt werden. Sie lebt in der Dominikanischen Republik und wollte die angebotene Hilfe zunächst gar nicht in Anspruch nehmen.

Die Gefahr am Anfang des Lebens

Die Fortschritte sind real und erfreulich. 1990 starb noch eines von elf Kindern, bevor es fünf Jahre alt wurde. 20 Jahre später ist es nur noch ein Drittel davon.

Das Überlebensprogramm

Die Mütter werden während und nach der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag des Kindes begleitet.

Angela: "Ich war zu stolz, um meine Sorgen und Not zuzugeben"

Auf Drängen einer Mitarbeiterin nahm sie dann die Unterstützung des Überlebensprogramms doch noch an. Der Alltag ihrer Familie hat sich dadurch radikal verändert.

Regelmässige Untersuchungen, Vitamine und eine gute Ernährung sind essentiell, damit eine werdende Mutter ihre Schwangerschaft unbeschadet überstehen kann.

Für Angela, die in der Dominikanischen Republik lebt, war das alles nicht möglich. Sie hatte gesundheitliche Probleme, die ihr Baby im Bauch gefährdeten, und ihr Mann konnte nach einer Operation nicht aufstehen. Sie konnte weder ihre Familie ernähren, noch hatte sie die Möglichkeit, sich auf die Ankunft ihres Babys vorzubereiten.

Ein Überlebensprogramm wird eröffnet

Als sie im siebten Monat schwanger war, startete eine Kirche in ihrer Nachbarschaft ein Überlebensprogramm von Compassion für Mütter und Babys. Dies hätte eine gute Nachricht für Angela sein können.

Mariber, eine Mitarbeiterin, ging von Haus zu Haus im Quartier, um Frauen in Not zu finden, die ins neue Programm aufgenommen werden könnten. Angela war nicht zu Hause, als Mariber vorbeikam. Eine Nachbarin hörte jedoch die gute Nachricht und forderte Angela eindringlich auf, sich zu melden. Als Angela das Kinderzentrum aufsuchte, wurde festgestellt, dass sie alle Anforderungen erfüllte, und ihr wurde angeboten, sofort am Überlebensprogramm teilzunehmen.

Gesundheitliche Probleme schwächten ihre Familie

Angela hatte eine Mauer von Stolz und Scham um sich herum gebaut. Sie weigerte sich, über ihre Notlage zu sprechen. „Wenn ich sie fragte, was sie brauchte, antwortete sie nicht“, erzählt Mariber. Zu Beginn war es gar nicht einfach, sie zu begleiten. „Sie wollte auch nicht über ihre Arzttermine sprechen“, erzählt Mariber weiter.

Als Mariber Angela zu Hause besuchte, wurde sie zutiefst erschüttert. „Die Kinder lagen weinend auf dem Boden. Angelas Füsse waren dick angeschwollen. Sie blieb aufrecht stehen und kochte mit den wenigen Dingen, die sie noch hatte, eine Suppe. Und noch schlimmer war es, ihren Mann im Bett liegen zu sehen. Er war notfallmässig am Blinddarm operiert worden und konnte nicht arbeiten. Und Angela war wegen ihres hohen Blutdrucks in unbezahltem „Mutterschaftsurlaub“. Sie hatten wirklich nichts, aber sie hatte kein Wort darüber gesagt. Doch an diesem Tag erfuhr ich das ganze Ausmass ihrer Schwierigkeiten.“

Lebensmittel für die Familie

Mariber und Genoveba, die Leiterin des Überlebensprogramms, machten sich auf den Weg, um Lebensmittel für Angela und ihre Familie sowie Medikamente für ihren Blutdruck zu kaufen. Angela war verblüfft über so viel Zuwendung und Unterstützung in so kurzer Zeit.

Aber obwohl sie nun genug zu essen hatte und ihr Blutdruck unter Kontrolle war, gab es immer noch andere Dinge, die Angela Sorgen bereiteten. Auch darüber hatte sie nie mit jemandem gesprochen. Später berichtet Angela: „Einen Tag vor der Entbindung fragte mich Mariber erneut, was ich für das Baby brauche. Ich habe kein Wort gesagt, aber ich listete auf einem Stück Papier ein paar Dinge auf, die ich wirklich brauchte.“ Die Mitarbeitenden hatten bereits einiges für die Ankunft des Neugeborenen besorgt und ergänzten dies mit Angelas Liste.

"Sieh mal das Moskitonetz!"

Angela war überwältigt, als sie die grosse Tasche voller Babybedarf sah, die ihr ins Spital gebracht wurde. Darin befanden sich Schoppenfläschchen, Windeln, Feuchttücher, Kleider, Handtücher, ein Moskitonetz und vieles mehr. Sie öffnete die Tasche und zeigte ihrem Baby nacheinander die neuen Sachen: „Sieh mal, dein Moskitonetz, und schau mal die Schüssel hier, darin wirst du ein Bad nehmen.“

Die Unterstützung hatte noch weitere Auswirkungen auf Angelas Leben. „Sie spricht jetzt viel offener mit mir. Da ihr Blutdruck immer noch hoch ist, erhält Angela weiterhin medizinische Unterstützung. Sie bekommt auch Hausbesuche und Einladungen zu Kursen, in denen junge Mütter lernen können, wie man gute Eltern sein kann.”

“Es ist erstaunlich, wie sich das Leben dieser Familie in nur vier Monaten verändert hat”, sagt Mariber voller Dankbarkeit. “Das mag sich kurz anfühlen. Aber es war die perfekte Zeitspanne, um im Leben von Angela und Alexander eine tiefgreifende Veränderung zu bewirken. Ohne diesen viermonatigen Einsatz hätten Angela und Alexander vielleicht nicht überlebt.

Die Gefahr am Anfang des Lebens

Die Fortschritte sind real und erfreulich. Während im Jahr 1990 eines von elf Kindern starb, bevor es fünf Jahre alt wurde, senkte sich die Zahl bis 2019 auf einen Drittel davon (1 Todesfall pro 27 Kinder). Trotzdem verlieren immer noch 14‘000 Kinder jeden Tag ihr Leben. Das Schlimme dabei ist, dass die Todesursachen meistens vermeidbar wären, wie beispielsweise bei Lungenentzündung, Durchfall oder Malaria, aber auch bei Komplikationen während der Schwangerschaft.

Die Entscheidung fällt sehr früh

Jede Minute sterben fünf Neugeborene, bevor sie 28 Tage alt sind. Aus diesem Grund erhalten Kinder in manchen Ländern erst einen Vornamen, wenn sie ein Jahr alt sind. Dadurch versuchen die Eltern, sich nicht unnötig an das Baby zu binden, dessen Überleben nicht gesichert ist.

In einigen Ländern in Afrika ist die Situation am schlimmsten. Laut UNICEF gehört Burkina Faso mit den geschätzten 121 Todesfällen pro 1‘000 Neugeborenen zu den Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeit. Den traurigen ersten Platz in dieser Rangliste belegt jedoch Sierra Leone mit 235 Todesfällen pro 1‘000 Neugeborenen. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es 4,5 Todesfälle pro 1‘000 Neugeborener.

Burkina Faso

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Sierra Leone

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Schweiz

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Zum ersten Mal seit 20 Jahren hat der Kampf gegen extreme Armut an Boden verloren. Die Weltbank spricht von 100 Millionen zusätzlichen Menschen, die seit Ausbruch von Covid-19 in Armut leben müssen. Es ist heute noch zu früh, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Kindersterblichkeit zu messen. Compassion hat beschlossen, das Überlebensprogramm über das erste Lebensjahr hinaus auszuweiten, wenn die Situation der unterstützten Familien dies erfordert.

Das Überlebensprogramm ermöglicht:

Die Mütter werden während und nach der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag des Kindes begleitet.

Das Überlebensprogramm rettet Leben, auch wenn es leider nicht immer gelingt. So sind im letzten Quartal (Juli-September) bei fast 2‘300 registrierten Geburten trotz medizinischer Hilfe 105 Babys und 3 Mütter verstorben.

Während der Pandemie war es nicht immer möglich, die Frauen im Zentrum der lokalen Kirche zu betreuen. Die Mitarbeitenden sorgten dennoch für eine systematische Unterstützung. Sie suchten die Frauen regelmässig zu Hause auf um sie zu versorgen. Sie liehen oder kauften auch Spielzeug für Familien, die keines besassen, um die motorische Entwicklung der Babys zu fördern.

 

1700

Zentren zur Unterstützung der Mütter und Babys gibt es bereits weltweit.

25 000

Babys und ihre Mütter erhalten gerade
lebensrettende Hilfe.

10 bis 20

Mütter plus ihre Babys werden pro Zentrum betreut.

9500

Babys wurden im letzten Jahr in
unseren Zentren geboren

FÜR CHF 15.– KANNST DU EINE MUTTER MIT IHREM BABY EINE GANZE WOCHE LANG UNTERSTÜTZEN

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