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416 Yuan

Yuan

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    Land: Bolivie
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    Alter: 2
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    Geschlecht : Junge
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GU047900470

Wartezeit in Tagen

411

Armando

Armando wurde am 23. April 2014 geboren und wohnt in Guatemala.

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    Land: Guatemala
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    Alter: 6
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    Geschlecht: Junge
Armando lebt mit seinen Eltern zusammen.
Armando geht nicht zur Schule.
Er hilft zu Hause:
  • Keine Haushaltspflichten – zu jung
In der Kirche macht er mit bei:
  • Ferienbibelschule
Er mag gern:
  • Gestalten und Malen

Das Kinderzentrum

Name des Kinderzentrums: Metodista
Nächste Stadt: Santa Cruz del Quiché
Anzahl Kinder im Kinderzentrum: 417
Lokale Gemeinde
Bevölkerung: 1'500
Sprache: Mayan Kiche
Typische Arbeit in dieser Region: Viehhaltung
Typisches Essen: Bohnen
Schulbeginn im: Januar
Angebote des Kinderzentrums
Physische Förderung:
  • Altersspezifische Gesundheitsschulungen
  • Leichtathletik
  • Vermittlung an Fachärzte und Spitäler
Kognitive Förderung:
  • Lebenspraktischer Unterricht
  • Schulische Unterstützung
  • Besondere Ehrungstage
Sozial-emotionale Förderung:
  • Freizeiten nach Altersgruppen
  • Community service
  • Spiele drinnen und draußen
Geistliche Förderung:
  • Workshops in Altersgruppen
  • Freizeitlager
  • Evangelistische Aktionen

Das Land

Das alte Land der Mayas ist der bevölkerungsreichste Staat Zentralamerikas, mit einer überwiegend indigenen Bevölkerung - ein Land mit einer langen Leidensgeschichte. Schrecklicher Höhepunkt war der Bürgerkrieg von 1960 bis 1996 zwischen der Armee und linken Guerillas. Über 160.000 Menschen verloren ihr Leben. Eine Wahrheitskommission sprach von Völkermord, den die Regierung vor allem an der indigenen Bevölkerung begangen habe.
Guatemala bleibt von Armut und Gewalt geprägt. Weltweit liegt es an vierter Stelle, was chronische Mangelernährung betrifft. Besonders betroffen sind die Mayavölker im Hochland: 70 Prozent aller Menschen hier sind arm, die Mehrheit der Jugendlichen kann nicht lesen und schreiben. Es gelingt den meisten guatemaltekischen Familien trotz harter Arbeit nicht, sich ausreichend zu versorgen. Der Nachwuchs muss bereits früh der Familie helfen: Mädchen hüten ihre jüngeren Geschwister, Jungen helfen ihren Vätern auf dem Feld. Armut und Perspektivlosigkeit befeuern die Jugendbanden: Die „Maras“ sind mehrere Zehntausend Mann stark und bieten einen Schein von Familie. Sie sind verantwortlich für Raub, Drogenhandel und Morde. Polizei und Sicherheitsdienste antworten ihrerseits mit Gewalt, die oft unschuldige Kinder und Jugendliche trifft.
Compassion begann 1976 seine Arbeit in Guatemala. Heute besuchen dort 47.000 Kinder über 190 Compassion-Kinderzentren. Compassion arbeitet mit einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen zusammen, um den Kindern Guatemalas zu helfen, ihre Armut zu überwinden.