165 Napeyok

Napeyok

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    Land: Uganda
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    Alter: 4
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    Geschlecht : Mädchen
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Luis

Luis wurde am 5. April 2006 geboren und wohnt in Bolivien.

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    Land: Bolivien
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    Alter: 13
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    Geschlecht: Junge
Luis lebt mit seinen Eltern zusammen.
Arbeit des Vaters: Verkäufer
Anzahl Brüder: 2
Anzahl Schwestern: 1
Luis geht zur Primarschule.
Schulische Leistungen: Durchschnittlich
Er hilft zu Hause:
  • Wasser holen
  • Saubermachen
  • Brennholz sammeln
In der Kirche macht er mit bei:
  • Sonntagsschule
Er mag gern:
  • Gestalten und Malen
  • Fussball
  • Spielzeugautos

Das Kinderzentrum

Name des Kinderzentrums: Escuela Biblica Celestial Valle Hermoso
Nächste Stadt: Cochabamba
Anzahl Kinder im Kinderzentrum: 577
Lokale Gemeinde
Bevölkerung: 4'876
Typische Arbeit in dieser Region: Tagelöhner
Typisches Essen: Bananen
Schulbeginn im: Februar
Angebote des Kinderzentrums
Physische Förderung:
  • Altersspezifische Gesundheitsschulungen
  • Ärztliche Untersuchungen
  • Anleitung in Hygiene
Kognitive Förderung:
  • Lebenspraktischer Unterricht
  • Hilfe bei Berufsfindung
  • Computerklassen
Sozial-emotionale Förderung:
  • Freizeiten nach Altersgruppen
  • Community service
  • Theatergruppe
Geistliche Förderung:
  • Bibelvers-Club
  • Freizeitlager
  • Kinderkonferenzen

Das Land

Einst gehörte es zum mächtigen Reich der Inka, dann kamen die spanischen Eroberer und beuteten das Land und seine Menschen rücksichtslos aus. Erst in den Befreiungskriegen unter Simón Bolívar wurde die spanische Herrschaft in Südamerika beendet. Einer der neuen Staaten nannte sich nach dem Volkshelden Bolivien (1825).
Bolivien heute ist das ärmste Land Südamerikas, nach Jahrzehnten von wechselnden politischen Diktaturen und wirtschaftlicher Instabilität. Eine kleine, vermögende Elite dominiert das politische und wirtschaftliche Geschehen. Über 40 Prozent der Menschen leben unter der nationalen Armutsgrenze. 2005 wurde mit Evo Morales erstmals ein Indio zum Staatspräsident gewählt. Er erklärte die Bekämpfung der Armut und der Benachteiligung der indigenen Bevölkerung zu seinen Hauptzielen. Die Indios stellen 60 Prozent der Bevölkerung, sind aber gesellschaftlich weitgehend ausgegrenzt. Sprachen wie Quechua oder Aymara werden nun aufgewertet, eine Bildungsreform soll den Analphabetismus verringern.
Die Aussichten der meisten Kinder in Bolivien sind düster. Viele von ihnen müssen zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen: Man spricht von 30.000 Kindern, die sich auf den Strassen von La Paz mit Gelegenheitsjobs durchschlagen, dabei immer gefährdet, in Drogen und Prostitution abzurutschen.
Die Arbeit von Compassion in Bolivien begann 1975. Heute besuchen dort fast 69.000 Kinder 230 Compassion-Kinderzentren, die von einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen geführt werden.